- Ein Rollstuhl ist für Mobilität gebaut; ein Pflegesessel ist für die vielen Stunden des Sitzens und Ruhens gebaut.
- Den ganzen Tag im Rollstuhl zu verbringen ist für die meisten Menschen unbequem - dafür ist er nicht ausgelegt.
- Abnehmbare Armlehnen und aufeinander abgestimmte Sitzhöhen machen Transfers vom Rollstuhl zum Sessel handhabbarer.
- In vielen Haushalten ergänzen sich beide, statt zu konkurrieren.
Zwei verschiedene Aufgaben im selben Zuhause
Ein Rollstuhl beantwortet die Frage "Wie bewegt sich die Person?" Ein Pflegesessel beantwortet "Wo verbringt die Person die sitzenden Stunden des Tages?" Das sind unterschiedliche Fragen. Ein Rollstuhlsitz ist für Fortbewegung und Transport konstruiert; er ist nicht für Zurücklehnen, flaches Ruhen oder eine bequeme Haltung über viele stationäre Stunden ausgelegt. Ein Pflegesessel ist genau dafür gebaut - bewegt die Person aber nicht durchs Haus oder nach draußen.
Wo ein Rollstuhl allein an Grenzen stößt
Wenn jemand die meiste Zeit des Tages im Rollstuhl verbringt, einfach weil es keinen besseren Sitzplatz gibt, zeigt sich das meist in der Routine: zunehmendes Unbehagen im Tagesverlauf, Schwierigkeiten beim Ausruhen oder Schlummern ohne vollständigen Transfer ins Bett und keine Möglichkeit, die Haltung wesentlich zu ändern. Ein Pflegesessel ergänzt Zurücklehnen, die flache Bettposition und - in der Sollevita-Konfiguration - die Tragefunktion, sodass der Tag nicht nur zwischen Rollstuhl und Bett wechseln muss.
Wo der Pflegesessel den Rollstuhl nicht ersetzt
Ein Pflegesessel ist kein Transportmittel. Selbst mit Rollen zum Umstellen innerhalb eines Raums ersetzt er keinen Rollstuhl für die Bewegung zwischen Räumen, das Verlassen des Hauses oder selbstständige Fortbewegung. Wenn die Person zur Bewegung auf einen Rollstuhl angewiesen ist, bleibt der Rollstuhl - die Frage ist, worin die Person die übrige Zeit des Tages sitzt.
Wie Transfers zwischen beiden funktionieren
Der Transfer zwischen Rollstuhl und Sessel ist der Punkt, an dem beide Welten aufeinandertreffen, und er lohnt sich bewusst zu planen. Abnehmbare Armlehnen öffnen die Seite des Sessels für einen seitlichen Transfer. Der senkrechte Hi-Lo-Lift kann den Sitz auf eine Höhe bringen, die zum Rollstuhl passt, sodass die Person hinüberwechselt statt nach oben oder unten. Ob das in Ihrem Zuhause funktioniert, hängt von Raum, Weg und der helfenden Person ab - genau das prüft die Passungsprüfung.
Ein realistischer Tagesablauf mit beiden
Ein häufiges Muster sieht so aus: Der Rollstuhl übernimmt die morgendliche Bewegung und alle Ausflüge; der Pflegesessel füllt die langen Mittags- und Abendstunden - Mahlzeiten, Fernsehen, Besuche, Ruhe ohne vollständigen Transfer ins Bett; das Bett ist für die Nacht. Jedes Element erfüllt die Aufgabe, für die es gebaut wurde, und die Person wechselt im Tagesverlauf die Haltung, statt in einer Position zu verharren.
Entscheiden, was Ihre Situation braucht
Beschreiben Sie, wie sich die Person heute bewegt, wie lange sie sitzt und wie Transfers ablaufen. Die kostenlose Passungsprüfung sagt Ihnen ehrlich, ob ein Pflegesessel neben dem Rollstuhl echten alltäglichen Nutzen bringt - und welche Funktionen für Ihren konkreten Transferweg wichtig sind.
FAQ
Häufige Fragen
Kann ein Pflegesessel einen Rollstuhl ersetzen?
Nein. Ein Rollstuhl ist für Mobilität und Transport gebaut; ein Pflegesessel ist für die sitzenden und ruhenden Stunden des Tages gebaut. In den meisten Haushalten ergänzen sie sich, statt sich zu ersetzen.
Ist es schlecht, den ganzen Tag im Rollstuhl zu verbringen?
Rollstuhlsitze sind für Bewegung gebaut, nicht für viele stationäre Stunden. Die meisten Menschen empfinden lange Tage im Rollstuhl als unbequem, weil sich die Haltung kaum ändern lässt. Fragen zu individuellen gesundheitlichen Auswirkungen gehören zu einer medizinischen Fachkraft.
Wie funktioniert der Transfer vom Rollstuhl zu Sollevita?
In der Regel als seitlicher Transfer: Die abnehmbare Armlehne öffnet die Seite des Sessels und der Hi-Lo-Lift gleicht die Sitzhöhe an den Rollstuhl an. Ob es reibungslos funktioniert, hängt von Raum, Weg und pflegender Person ab - die Passungsprüfung prüft alle drei.
Bewegt sich Sollevita durchs Haus wie ein Rollstuhl?
Nein. Rollen erlauben kontrolliertes Umstellen innerhalb eines Raums, wenn Bodenbelag und Raumaufteilung es zulassen, aber der Sessel ist kein Transportgerät und soll die Mobilität eines Rollstuhls nicht ersetzen.
Wir haben nur Platz für eines - welches sollte es sein?
Das hängt davon ab, ob Mobilität oder Ruhestunden das größere tägliche Problem sind. Beschreiben Sie die Routine in der kostenlosen Passungsprüfung und wir sagen Ihnen ehrlich, welcher Bedarf zuerst gelöst werden sollte.
