Premium-Pflegesessel mit Aufstehhilfe

Im Sessel nach vorne rutschen: welche Rolle Sitzfläche, Abstützung und Bewegungen spielen

Dass sich jemand weiter vorne auf der Sitzfläche wiederfindet, reicht nicht aus, um das Problem dem Bezugsstoff oder dem Motor zuzuschreiben. Der Ratgeber unterscheidet zwischen Ausgangsposition, Tätigkeit, Pause und Verstellung und hilft zu beschreiben, wann sich das Verhältnis zu den Stützpunkten ändert. Eine Tabelle sammelt die bereits beobachteten Situationen und das, was die Person selbst empfindet. Maße und Bewegungen von Sollevita fließen nur dort in den Vergleich ein, wo sie relevant sind – ohne die fachliche Beurteilung zu ersetzen oder die Beobachtung in einen Test zu verwandeln, der wiederholt werden müsste.

Im Sessel nach vorne rutschen: welche Rolle Sitzfläche, Abstützung und Bewegungen spielen
Die richtige Wahl beginnt mit einem Gespräch Schreiben Sie dem Sollevita-Team

Im Sessel nach vorne zu rutschen bedeutet, sich ungewollt weiter vorne auf der Sitzfläche wiederzufinden – wobei der Rücken seinen Halt verliert oder man sich erneut zurechtsetzen muss. Um zu verstehen, was zu beurteilen ist, muss man die Ausgangsposition von dem unterscheiden, was während des Ausruhens oder einer Verstellung geschieht. Maße, Stützen und die Qualität der Bewegungen sind gemeinsam zu betrachten: Ein Pflegesessel mit elektrischer Aufstehhilfe muss in seinen Proportionen zur Person passen und sie beim Wechsel zwischen den Positionen begleiten.

Kurz gesagt

Um das Rutschen zu beschreiben, unterscheiden Sie, wie sich die Person hinsetzt, von dem, was während einer Tätigkeit, einer Pause oder einer Verstellung geschieht. Notieren Sie die anfänglichen Stützpunkte, die laufende Bewegung und den Moment, in dem sich die Körperposition verändert. Sitzfläche und Funktionen von Sollevita fließen bei diesen konkreten Punkten in den Vergleich ein – ohne alles dem Bezug zuzuschreiben oder zu versprechen, dass eine langsame Bewegung jeden Positionsverlust verhindert.

Was wir meinen, wenn wir sagen: „rutscht im Sessel nach vorne“

Der Satz kann ganz unterschiedliche Situationen beschreiben. Vielleicht sitzt die Person schon von Anfang an sehr weit vorne, weil sie die Rückenlehne nicht bequem erreicht. Oder sie sitzt zunächst gut angelehnt und findet sich nach einer Pause nahe an der Vorderkante wieder. In anderen Fällen fällt die Veränderung auf, während die Rückenlehne geneigt wird oder der Sessel in die Sitzposition zurückkehrt.

Diese Beobachtungen sollten getrennt bleiben. Im ersten Fall geht es vor allem darum zu verstehen, wie der Platz auf der Sitzfläche genutzt wird; in den anderen Fällen ist auch wichtig, was zwischen der Ausgangsposition und der folgenden Position geschieht. Die Beschreibung reicht nicht aus, um eine Ursache festzustellen, ermöglicht aber genauere Fragen.

Auf der Sitzfläche zu rutschen ist nicht dasselbe, wie sich zusammen mit dem Sessel zu bewegen. Bei der Aufstehhilfe zum Beispiel führt die Sitzfläche das Becken nach oben und vorne, um den Übergang in den Stand vorzubereiten. Die vorgesehene Bewegung der Konstruktion ist von der ungewollten Verschiebung des Körpers gegenüber der Fläche zu unterscheiden, auf der er aufliegt. [1]

Erste Frage: Geschieht es sofort, beim Ausruhen oder bei den Bewegungen?

Die erste hilfreiche Information ist nicht, „wie stark“ jemand rutscht, sondern wann man es bemerkt. Beobachten Sie, was bei den gewohnten Tätigkeiten geschieht, ohne eine unangenehme Situation zu wiederholen, um sie zu belegen.

Beobachtete Situation Hilfreiche Information, die Sie sammeln können
Die Person setzt sich gleich sehr weit nach vorne Ob sie Rückenlehne und Armlehnen erreicht und mit den Füßen Halt findet, ohne einen unbequemen Kompromiss suchen zu müssen.
Die Position verändert sich während einer Pause Welcher Tätigkeit sie gerade nachging, welche Stützpunkte sie nutzte und welches Unbehagen sie schildert.
Die Verschiebung tritt während einer Verstellung auf Welcher Teil des Sessels sich gerade bewegte und aus welcher Position die Bewegung begonnen hatte.
Die Veränderung fällt bei der Rückkehr aus der Ruheposition auf Ob der Körper die gewohnten Stützpunkte wiederfindet und wer den Handschalter bedient.

Diese Tabelle ordnet die Schilderung; sie ist kein Haltungstest. Ein Satz wie „Sie beginnt mit angelehntem Rücken und bittet nach der Rückkehr aus der Ruheposition darum, wieder zurechtgesetzt zu werden“ ist bereits hilfreicher als „In diesem Sessel rutscht man nach vorne“.

Auch die Stimme der Person, die den Sessel nutzt, zählt. Sie kann berichten, dass die Vorderkante stört, dass sie die Kopfstütze suchen muss oder dass der Fuß nicht den gewünschten Halt findet. Die pflegende Person ergänzt, was sie sieht, ohne ihren eigenen Eindruck automatisch an die Stelle dessen zu setzen, was die Person selbst empfindet.

Wenn die Ausgangsposition bereits weit vorne liegt

Sitzt die Person schon vor der Tätigkeit sehr weit vorne, beschreiben Sie die Ausgangsposition, ohne sie automatisch als Rutschen zu bezeichnen. Kann sie Rückenlehne, Armlehnen und die Abstützung für die Füße wie vorgesehen nutzen? Auf welche Abstützung verzichtet sie? Das sind Informationen, die Sie weitergeben sollten – keine Anleitung, um die Person nach hinten zu setzen oder die Sitzfläche durch Ausprobieren zu verändern.

Bei Sollevita sind Sitzbreiten von 52 oder 63 cm und drei Sitztiefen vorgesehen. [1] Diese Angabe dient dazu, zu besprechen, ob die vorgeschlagene Konfiguration zu den beschriebenen Stützpunkten passt; sie ordnet keine Größe nach dem Alter zu und lässt für sich allein nicht auf die Ursache der Verschiebung schließen.

Geben Sie an, ob die Person schon beim Hinsetzen weit vorne saß oder ob Sie gesehen haben, wie sie ihre Position später verändert hat. Wenn Sie den Beginn nicht beobachtet haben, notieren Sie das. „Ich habe sie nahe an der Vorderkante vorgefunden“ lässt weder erkennen, wann es geschehen ist, noch welcher Teil der Bewegung dazu beigetragen hat.

Ziel ist, dass sich die Person geborgen und gestützt fühlt, statt sich dem Sessel anpassen zu müssen. Bei Konstruktion und Verstellmöglichkeiten von Sollevita gehören die Maße zum selben Konzept wie die Bewegungen: Die Abstimmung auf die Person geht der Suche nach der bevorzugten Position voraus.

Was sich während einer Verstellung ändert

Tritt die Verschiebung während einer Verstellung auf, sollte die Schilderung den Ausgangspunkt, den Teil, der sich bewegt, und die Abstützung umfassen, die sich verändert. „Es passiert beim Neigen der Rückenlehne“ ist ein erster Hinweis; „der Rücken verliert den Kontakt, während sich die Rückenlehne bewegt“ macht die technische Frage präziser, ohne eine Ursache zu beweisen.

Bei Sollevita sind die Verstellungen auf langsame, fließende und allmähliche Bewegungen ausgelegt, um die Person bei Positionswechseln zu begleiten. Zu diesem schrittweisen Ablauf kommt die Möglichkeit hinzu, die Bewegung in der gewünschten Position anzuhalten – entsprechend der vorgesehenen Funktionsweise des Sessels. [1]

Die Geschwindigkeit des Motors müssen Sie nicht messen. Hilfreicher ist die Angabe, ob die Verschiebung während der Verstellung oder erst am Ende bemerkt wird, wer den Handschalter bedient und ob die Person darum bittet, die Bewegung zu unterbrechen. Wiederholen Sie den Vorgang nicht, um ein fehlendes Detail zu erfassen.

Unterscheiden Sie die vorgesehene Bewegung der Konstruktion von der Veränderung des Körpers gegenüber den Stützpunkten. Das Sollevita-Team kann erklären, welche Funktion ausgelöst worden war; wer die Person fachlich begleitet, beurteilt die notwendige Unterstützung. Ein Vorführvideo des Produkts bildet nicht automatisch nach, was der Person im Sessel tatsächlich passiert ist.

Die konstruktiven Entscheidungen ersetzen jedoch nicht die Überprüfung der individuellen Abstützung. Verschiebt sich der Körper weiterhin ungewollt, muss geklärt werden, was dabei geschieht: Gehen Sie nicht davon aus, dass es genügt, die Bewegung noch weiter zu verlangsamen oder die Neigung zu erhöhen.

Die Bewegung erkennen, ohne die Korrektur selbst zu wählen

Bei der Kantelung (Tilt in Space) neigen sich Sitzfläche und Rückenlehne gemeinsam, und ihr Öffnungswinkel bleibt erhalten; bei der Neigungsverstellung der Rückenlehne ändert sich dagegen der Winkel der Rückenlehne zur Sitzfläche. [1] Den Unterschied zu erkennen hilft zu beschreiben, welche Verstellung gerade lief – nicht, allein zu entscheiden, welche das Rutschen verhindern wird.

Dass das mechanische Verhältnis zwischen Sitzfläche und Rückenlehne erhalten bleibt, bedeutet nicht, dass der Körper fixiert wird. Die tatsächliche Abstützung hängt auch von der Ausgangsposition und von etwaigen Stützhilfen ab. Geht es um ein bestimmtes Haltungsproblem, sollte die passende Bewegung gemeinsam mit den Fachkräften ermittelt werden, die die Person begleiten.

Für den vollständigen technischen Vergleich bleibt der Ratgeber zum Unterschied zwischen Kantelung und Neigungsverstellung hilfreich. Hier ist die Frage enger gefasst: Tritt die beobachtete Veränderung auf, während sich der Öffnungswinkel der Rückenlehne ändert, oder während sich die gesamte Sitz-Rücken-Einheit neigt?

Was sich zwischen Person und Sitzfläche verändert hat

Bevor Sie die Verschiebung dem Sessel zuschreiben, beschreiben Sie die Fläche, die tatsächlich genutzt wird. Wurde ein Tuch hinzugefügt? Wurde ein Kissen gewechselt? Wird die Schwierigkeit bei bestimmter Kleidung oder während einer bestimmten Tätigkeit geschildert? Das sind Umstände, die Sie notieren sollten – keine Vergleiche, für die man eine notwendige Stütze entfernt.

Auch eine Schutzauflage oder ein zusätzliches Kissen gehört zur tatsächlich genutzten Fläche. Vermerken Sie in der Beschreibung, was sich zwischen Person und Sitzfläche befindet und ob sich die Sitzhaltung verändert hat, nachdem etwas hinzugefügt oder ausgetauscht wurde. Schreiben Sie das Problem nicht automatisch dem Bezugsstoff zu, und wählen Sie keine rutschhemmende Auflage, ohne ihre Kompatibilität zu prüfen.

Eine verordnete Sitzhilfe verdient eine andere Beurteilung als ein Dekokissen, das nur einen Zwischenraum füllen soll. Das Schweizer Paraplegiker-Zentrum geht komplexe Sitzprobleme an, indem es Person, Rollstuhl, Kissen und Rückenlehnen gemeinsam betrachtet. Dieser Verweis unterstreicht, wie wichtig eine Beurteilung des Gesamtsystems ist; er ist keine Bestätigung des Sollevita-Sessels. [2]

Was Sie mit dem Sollevita-Team klären sollten

Für ein erstes Beratungsgespräch sind drei Angaben hilfreich: die derzeit genutzte Sitzgelegenheit, der Moment, in dem die Verschiebung bemerkt wird, und das, was die Person gern bequemer hätte. Ergänzen Sie bereits vorhandene Maße und nennen Sie etwaige verwendete Stützhilfen, ohne einen vollständigen klinischen Bericht erstellen zu müssen.

Das Gespräch kann von einem positiven Ziel ausgehen: „Ich möchte mich mit gestütztem Rücken ausruhen, ohne ständig darum bitten zu müssen, zurechtgesetzt zu werden.“ Das Sollevita-Team verbindet dieses Bedürfnis mit Sitztiefe, Sitzbreite, Stützpunkten und Bewegungen des Produkts. Die Unterstützung per Videoanruf kann helfen, die Bedienung zu verstehen; ein etwaiges Ausprobieren sollte sich an Tätigkeiten orientieren, die für die Person geeignet sind.

Muss eine Person neu positioniert werden, die das nicht allein schafft, ziehen Sie sie nicht behelfsmäßig an den Armen und versuchen Sie nicht, sie zu schleifen. Die Wahl der Hilfsmittel und die Art der Unterstützung erfordern entsprechende Fachkenntnisse – darauf weist auch die Suva in ihren Unterlagen zum Bewegen von Personen hin. [3]

Schmerzen, Hautprobleme, eine ausgeprägte Asymmetrie oder der Verlust der Fähigkeit, die Sitzposition zu halten, erfordern zudem eine medizinische Abklärung. Sie müssen nicht bis zum Kauf eines neuen Sessels warten, um diese Schwierigkeiten anzusprechen. [2]

Quellenangaben

[1] Sollevita / La Castellana – Produktdokumentation

Merkmale aus der Dokumentation, die der Redaktion zur Verfügung gestellt wurde; der Link führt zur Produktseite, nicht zu einer klinischen Prüfung.

[2] Schweizer Paraplegiker-Zentrum – Zentrum für das Sitzen im Rollstuhl (auf Französisch)

[3] Suva – Intelligentes Bewegen von Personen in Pflege und Betreuung (auf Italienisch)

Die Quellen aus dem Gesundheitswesen stützen die angeführten Grundsätze; sie empfehlen oder zertifizieren Sollevita nicht. Tabellen und Beispiele sind redaktionelle Ausarbeitungen, keine klinischen Tests oder dokumentierten Fälle.

Zuerst der Mensch, dann der Sessel

Erzählen Sie dem Sollevita-Team, wie Sie sich beim Sitzen und Ausruhen fühlen möchten und in welchen Momenten die derzeitige Abstützung nicht bequem ist. Erfahren Sie mehr über Bedürfnisse rund um Mobilität und tägliche Pflege: Das Gespräch dient dazu, Maße und Verstellmöglichkeiten gemeinsam zu beurteilen – klar und ohne Druck bei der Entscheidung.

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So funktioniert die Beratung

In 3 Schritten zu Ihrer perfekten Sollevita

Sollevita ist von Anfang an vollständig für die häusliche Pflege ausgestattet. Unsere Aufgabe ist es herauszufinden, ob der Sessel Ihren Bedürfnissen gerecht werden kann, und Sie vor, während und nach der Lieferung mit klaren Auskünften zu begleiten.

1

Erzählen Sie uns von sich

Erzählen Sie uns von Ihren Bedürfnissen oder von denen der Person, die Sollevita nutzen wird. Körpergröße, Gewicht, im Sessel verbrachte Stunden, Grad der Selbstständigkeit und tägliche Anforderungen helfen uns zu verstehen, wie das Produkt im Alltag genutzt werden kann.

2

Wir prüfen gemeinsam, ob Sollevita zu Ihnen passt

Das Sollevita-Team hört sich an, was Sie brauchen, erklärt jede Funktion und prüft Maße, Belastbarkeit und Art der Nutzung. Wir erklären Ihnen genau, ob und wie Sollevita den Bedürfnissen der Person und ihrem Alltag gerecht werden kann.

3

Lieferung und Kundendienst

Wir organisieren die Lieferung und eine vollständige Einweisung in das Produkt, damit Sie alle Funktionen von Sollevita kennenlernen und richtig nutzen können. Nach dem Kauf bleibt das Sollevita-Team Ihr direkter Ansprechpartner für Garantie, Ersatzteile, Tutorials, Videoanrufe und technischen Kundendienst – auch langfristig.

Nächster Schritt

Die richtige Wahl beginnt mit einem Gespräch

Bei einer so wichtigen Entscheidung sprechen Sie am besten mit denen, die den Sessel herstellen. Schreiben Sie uns: Ihnen antwortet direkt das Sollevita-Team, kein Callcenter. Unsere Berater kennen den Sessel bis ins Detail, von der Mechanik bis zu den Einstellungen, und hören Ihnen zu, um Ihnen klare Erklärungen, technische Kompetenz und persönliche Empfehlungen zu bieten.

Schreiben Sie dem Sollevita-Team

Unser Beratungsteam hört Ihnen zu, beantwortet Ihre Fragen und gibt Ihnen alle Informationen, die Sie brauchen, um Sollevita klar beurteilen zu können.
Kostenlos · Unverbindlich · Antwort in 24 Std.